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Autor: admin

Was ist Therapie? | MMR #002

Therapie wird gelehrt als würde der Mensch aus Einzelteilen bestehen. Als wären Teile wichtiger als das Ganze. Lieber ein Curriculum füllen mit Informationen, statt Wissen zu vermitteln. Das führt weiterhin dazu, dass “Gesundheitsexperten” ihre Position und Stellung im Bezug auf Heilung als wichtiger einschätzen, als es wirklich ist.

 

Monkey Fundamentals

Lerne die Fundamentals gegen Schmerzen & mehr Bewegungfreude!

Schmerzen, Wahrnehmung & der Kampf des Egos | MMR #001

Es gibt viele große Fragen im Leben.

Eine davon wäre: „Was ist der Sinn des Lebens?“

Doch daneben existiert noch etwas anderes.

Viel unscheinbareres.

Die kleinen Fragen des Lebens.

Dies sind Fragen, die wir nicht ans Leben, sondern an uns stellen.

Die kleinen Fragen, die vielleicht nicht bedeutsam für das Große Ganze im Universum wichtig sind.

Doch aber für uns.

So eine Frage könnte lauten: „Was ist der Sinn meines Lebens?“

Nachdem wir eine Frage stellen, folgt meist ein Raum.

Raum der Wiederholung der Frage, Raum des Denkens, Raum des Suchens.

Räume, die ich die letzen Monate sehr oft besucht habe.

In diesem Räumen lassen sich viele interessante Dinge erleben.

Gedankenspiele gleichen Karussellfahrten und Schnitzeljagden.

Während all das unterhaltsam ist, ist es oftmals nicht zielführend.

ZIEL: Der Sinn und Zweck eines Ziels ist, eine Richtung zu haben.

Bei einer Achterbahnfahrt gibt es kein Ziel.

Es geht hoch und runter, rechts und links und unser Körper gibt uns das Gefühl von Vorwärtskommen.

Unser Gleichgewichts-, Kreislauf- und Hormonsystem geraten in Aufruhr.

All das gibt uns das Gefühl in Bewegung zu sein.

Während wir doch allzuoft einfach nur dasitzen und über die Bedeutung von Sinn sinnieren.

Unserem Sinn.

So lassen wir uns treiben, Tag für Tag.

Stunde um Stunde.

Ohne wirklich voranzukommen.

Ein immer währender Strudel von Gedanken, der zwar in Bewegung, aber keine Vorwärtsbewegung ist.

Und je nach Intensität, zieht er uns, ganz heimlich, nach unten.

Immer tiefer und tiefer und tiefer.

Wir sind schon fast bist zum Hals unter Wasser, doch das stetige Treiben wiegt uns in Sicherheit.

Wir sind in Bewegung. Wir folgen einem Rhythmus. Wir werden getragen.

Doch erst, wenn wir so tief reingezogen wurden, dass die Luft zum Atmen knapp wird, die Überlebenschance nur noch ein einziges kleines Ästchen ist, an welches wir uns klammern können, merken wir, dass dieser sanfte leichte Sog unser Todesurteil sein wird, wenn wir nicht anfangen unseren Körper in Bewegung zu versetzen.

Raus aus dem Kopf, den Gedanken, dem sich Treiben lassen.

Rein in den Körper, die selbstausgelöste Bewegung, der eigene Rhythmus.

Nicht zu schwimmen mit dem Strom, aber auch nicht dagegen.

Sonst wechseln wir nur Wasser gegen Treibsand.

Vielmehr seinen eigenen Strom zu kreieren. Seine Bahnen.

Konzentrische Kreise, die eine Spur ziehen, wie der Stein nach dem Durchbrechen der Wasseroberfläche, so ist es an uns unser falsches Selbstbild zu durchbrechen.

Die Konstruktion, die wir versuchen Aufrecht zu erhalten.

Die Label, die wir so fleißig als guter Junge und braves Mädchen seit unserer Kindheit gesammelt haben.

Die Boxen, die wir gebaut haben, um der illusorischen Sicherheit der Konformität nachzueifern.

Wonach wir nunmehr eine Abstraktion unseres wahren Selbst bleiben.

WAS IST NORMAL?

Kein naturalischer Fehlschluss bitte! Es geht hier nicht darum was “natürlich” ist. Natürlich ≠ Normal.

Genauso auch Normal ≠ Richtig.

Gesundheit und Bewegung sind weite Felder.

Viele Meinungen, noch mehr Emotionen.

Viel Geld und noch mehr Marketing.

Ja. Auch Laufband kann Menschen endlich in Bewegung bringen. Und das ist gut!

Ja. Es ist nicht das end all be all.

Ja. Wir sollten uns dem Status Quo stellen und unsere Gewohnheiten überdenken.

Ja. Es ist auch absolut in Ordnung das nicht zu tun.

Ja. Hauptsache es bewegt sich etwas.

Ja. Alle haben Recht. Keiner hat Ahnung.

Ja. Wir alle irren vorwärts.

Ja. Rückwärts bedeutet manchmal auch Fortschritt.

Und JA! Verwirrung ist manchmal ein guter Ort, dort zu verweilen, in dem Versuch Wahrheit näher zu kommen.

All das muss für dich keinen Sinn ergeben und kann das Wichtigste sein, das du heute gelesen hast.

Look for that what speaks to you.

Your heart. Not your mind.

Health and movement is to be felt in the end.

Not a subject matter to be rationalized and argued about.

Thise who “dig the sciencees” might know otherwise.

No matter which science you might worship.

The school science or the “natural” science.

In the end it’s all the same and nothing to be compared.

And we are left with more questions than we could ever answer.

And so it goes for generations and will go on past infinity.

Happy asking, knowing, understanding, digging, sharing, experiencing, feeling.

Create your normal.

And keep moving.
Stay sexy
Dein Leon 🐒
#MonkeyMindset #MovingMonkey

PERFEKTE KOMMUNIKATION

PROBLEM

Auf Seminaren wurde ich schon häufiger gefragt: “Leon, wie kann ich meinem Patienten XYZ erklären..”

 

HINTERGRUND

Es geht dabei häufig um eine Art von Wissenstransfer, welcher in Verständnis und Erkenntnis enden soll.

Über Übungen, Ursache von Symptomen, die Wichtigkeit bestimmter Gewohnheiten oder einfach nur der Versuch das Verhältnis zwischen Therapeut / Trainer und Klient zu verbessern.

Edukation ist eins der wichtigsten Werkzeuge als professioneller Dienstleister im Gesundheitsbereich.

Doch zu häufig wird es nicht als Werkzeug, sonder mehr als Waffe benutzt.

Eine Waffe, die Abhängigkeit und Gefügigkeit schafft. Gläubiger. Dogmatismus.

Es geht um das Praktizieren von Protokollen und Regeln, statt um Verständnis, Wahrnehmung und Erkenntnisgewinn.

 

LÖSUNG

Das Problem in der Kommunikation liegt oftmals beim Destilationsprozess.

Was damit gemeint ist?

Simpel. Unser Vermögen den Inhalt eines Containers (Übung, Anamnese, Edukation) in der Tiefe begriffen zu haben.

Viele “Professionals” erklären entweder in komplexer oder viel zu vereinfachter Sprache.

Sei es zu viel drumherum zu erklären oder nichts sagendes in schöne Worte zu verpacken.

„Das ist kurz, das ist lang“ – „Hier ist fest, weil…“ – „Dein Anterior Pelvic Tilt ist zu…“ – „Lateral dies, ventral das, Neocortex und Cerebellum jenes“

Wem hilft das, außer dem Ego des Behandelnden?! Geschossen wird mit Fachbegriffe gegen Unwissende.

Wie können wir also „destillieren“? Das wirklich sinnvolle und klare behalten? Und was kann weg?

 

PERFEKTION

“Perfektion ist nicht, wenn nichts mehr hinzugefügt werden kann, sondern wenn nichts mehr weggelassen werden kann.” – Antoine Saint-Exupery

Weniger reden.

Einfach. Nicht so viel quatschen.

Mag harsch klingen, ist allerdings das probateste Mittel.

In der Physiotherapie habe ich es oft genug erlebt, dass über die Nachrichten, und die Ehefrau geredet wurde.

Das der Inhalt der Gespräche wenig zielführend war.

Weiterhin, dass Coaches einfach die ganze Zeit gesprochen und erklärt haben und meinten jeden Atemzug kommentieren zu müssen.

Ich spreche mich nicht frei von dem Verhalten. Ich dachte auch früher, dass ich „performen“ muss. „Motivieren“ muss.

Doch nach unzähligen Coachings und Seminaren, bin auch ich immer mehr zu dem Schluss gekommen, dass die Perfektion in der Kommunikation bei weniger liegt, statt mehr.

Und vor allem bei dem Wesentlichen. Kein Problem auch mal ein Plauschen zu halten, aber ich bin kein Friseur geworden 😉

Meine Aufgabe ist es meine Klienten BESSER zu machen. Ihren Zielen näher zu bringen.

Sie zu befähigen den Weg irgendwann selber zu gehen.

Und ständiges Quatschen über den Hund der Nachbarin hat noch niemanden zu einem schmerzfreien Menschen gemacht.

 

IDEE

Oftmals höre ich dann von Coaches die Aussage „Aber ich kann nicht einfach jemanden sagen, dass es mich nicht interessiert was er/sie erzählt“.

Das musst du auch nicht. Stattdessen versuche es doch folgendermaßen:

„Danke, dass du mir das anvertraust! Ich nehme wahr, dass dich das Thema XYZ sehr beschäftigt. Gleichzeitig ist dir auch wichtig, dass du dein Problem XYZ (z.B. Schmerzen) in den Griff bekommst. Damit wir dem näher kommen, möchte ich mit dir in den nächsten Stunden fokussiert daran arbeiten. Ich erkläre dir gerne mehr über das Thema XYZ. Aber lass uns die Zeit nutzen, dass du mit deinen Gedanken bei deinem Körper und den Bewegungen bist. Damit unterstützen wir den Prozess wesentlich mehr, als uns durch die Gespräche immer auf das Problem XYZ zu fokussieren.“

Damit machst du der Person klar, dass du ihr zuhörst und gibst ihr auf empathische Art und Weise zu verstehen, dass sie noch zielführender in den Sessions mit dir arbeiten kann, um immerhin dieses Schmerzproblem in den Griff zu bekommen.

Fokus auf Selbstwirksamkeit und dem was in der eigenen Kontrolle ist und nicht auf die Probleme.

Where focus goes, energy flows…

Und damit wird auch deine Energie freier fließen können und du nicht so ausgebrannt sein.

Ich hoffe, dass es dir hilft und du es in deiner nächsten Stunde anwenden kannst.

Keep moving, stay sexy
Dein Leon 🐒

 

P.S. Häufig sind es kleine Dinge, die wir in unserer Arbeit verändern können, die uns sofort mehr Zeit, Energie und Freude bringen! Schaue dir gerne das neue kostenlose Training für Trainer & Therapeuten an, wenn du Tipps wie diese kennenlernen willst:

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Basics der Trainingsplanung (Monkey Fundamentals Seminar)

Trainingsplanung muss simpel sein, damit Training Freude macht. Vor allem am Anfang verkomplizieren die meisten Trainierenden ihre Trainingspläne. Egal ob ein Trainingsplan für mehr Kraft, Muskeln oder Beweglichkeit. Die Basics bleiben die Basics. Ich freue mich, wenn du mit diesem Ausschnitt aus dem Monkey Fundamentals Seminar ein Stück weiter kommst, um deinen Plan zu gestalten.

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Anatomie des Squats (Seminar Ausschnitt)

Du wolltest schon immer die tiefe Hocke lernen oder einfach nur deinen Squat verbessern? Wenn Hüftbeweglichkeit für dich schon immer ein Manko ist, dann hilft dieser dieser kleine Ausschnitt aus dem Monkey Fundamentals Seminar, um eine bewegliche Hüfte und einen tiefen Squat zu lernen ohne Hüftschmerzen oder langweiligen Hüftdehnungen.

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Bewegungsphilosophie

Du interessierst dich für Movement? Du bist über Ido und Animal Movements gestolpert? Ich auch… und ich möchte das Wissen weitergeben, was auf meiner Reise lerne. Eins davon ist eine eigene Bewegungsphilosophie zu entwickeln. Warum du dich bewegst und dich immer wieder aus der Box herauszuholen und über den Tellerrand von Bewegung und Gesundheit zu schauen. Ich hoffe die Gedanken sind für dich wertvoll auf deiner eigenen Reise.

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Ich werde Bodybuilder

Lass uns die Muskeln aufpumpen für Follower & Fame! Nun natürlich steckt mehr dahinter. Ich möchte in der neuen Reihe auf YouTube ein wenig mehr den Prozess zeigen was es heißt ein langfristig an Bewegung Freude zu haben und seinen eigenen Körper weiterzuentwickeln. Wenn du dich für die Themen Bewegung, Körper & Therapie, aber auch für Unternehmertum und Kreativität interessierst, dann ist die neue Reihe etwas für dich 🙂

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