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Wenn du Therapeut oder Mutter bist…

Das hier ist für alle, die anderen Menschen helfen.

Es ist scheiße hart.
Jeden Tag aufstehen und sich selbst dafür hinzugeben, für andere da zu sein.
Vielleicht bist du Therapeut, Krankenschwester oder Mutter.
Dein Job verlangt 24/7 da zu sein.
Selbst wenn du Pause hast, ist ein Teil von dir „on duty“.
An manchen Tagen bist du einfach leer.
Ohne Energie.
Schlapper als ein nasses Handtuch auf der Wäscheleine.
I get it!
Du hast das Gefühl nur einen kleinen Teil bewirken zu können.
Vielleicht auch das Gefühl von Überforderungen oder Mangel an Erfahrung.
I have been there…
Lass mich dir sagen: mir geht’s genauso.
Manche Tage sind einfach so schwer, dass ich mich frage, warum ich überhaupt damit angefangen habe.
Kein Ende scheint in Sicht zu sein.
Keine Aussicht auf „Erfolg“.
Doch gerade daran scheitert es oft.
Keine wahre Definition von „GENUG“.
Wann ist es genug Einsatz und Effort gewesen?
Wann hast du ausreichend getan, um für dich sagen zu können:
ICH BIN STOLZ AUF MICH!

Eine der schwersten Sätzen, die uns nicht über die Lippen kommen.
Wann sagen wir das zu uns?
Wann?

Nie!

Und genau das ist das Problem.
Ich habe so viele Eltern im Coaching gehabt, die sich fragten, woher ihre ständigen Verspannungen kommen.
Nachdem ich gefragt habe, wann sie sich das letzte Mal Anerkennung für ihre Leistung als Eltern ausgesprochen haben, kam, wie zu erwarten: Nie.

Des Öfteren hat das zu Tränen geführt.
Und Weinen ist immer eine Form von Stressbewältigung.

Klopfe dir auf die Schulter.
Sei stolz auf den Weg den du bisher gegangen bist.
Und weine.
Lass es zu und lass es raus.

Die Welt ist hart genug.
Sei nicht unnötig hart zu dir selbst.